Orte der Liebe

Orte der Liebe
Heiligtümer dieser Welt

Heiligtum

Wege zum Sein

Im Heiligtum preisen wir alle Leiblichkeit, weil alles Leben ein körperliches Werden ist, in dem allein die Belebung der Welt besteht und die Teil an einem göttlichen Sein hat. Das Lebende selbst, also auch der Mensch, indes wird in jedem Augenblick seiner Existenz nur durch das Zusammenspiel der daran beteiligten einzelnen Glieder bewirkt. Hierzu formt sich die Energie des göttlichen Seins, das wir in personalisierter Form Göttin nennen, zur allgemeinen Lebenskraft. Das Göttliche aber spiegelt sich in der Schönheit allen Werdens, den Körpern, der Lust und Liebe und dem Glück. Zu ihm und dessen Sein findet der Mensch daher ausschließlich über seine Leiblichkeit zurück, durch ein leibliches Gebet, mit dem er in der Vereinigung mit anderen dem Göttlichen dient, indessen nicht im Geiste, noch weniger im Tod, wie in den Grundaussagen des Heiligtums der sieben Göttinnen niedergelegt.



Hinweis


Eine alphabetische Zusammenfassung der Grundaussagen des Heiligtums finden sich im

Lexikon zum Heiligtum der Sieben Göttinnen

sowie dem

Glossar zum Lexikon

Häufig gestellte Fragen / Frequent Asked Questions beantwortet im Unterblog Heiligtum der Sieben Göttinnen FQA die Virtuelle Priesterin Lea

Übersicht häufig gestellter Fragen / FAQ


Freitag, 31. Dezember 2010

Der Menschen Liebe kommt vom Leib


Aus der Predigt der Trägers des Wortes zum Jahreswechsel


Liebe Schwestern und Brüder, Freundinnen und Freunde!

Der Menschen Liebe kommt vom Leib, die der Göttin aus dem Himmel.


Liebe ist Auge zu Auge, Hand in Hand und Körper an Körper

Wenn die letzte heilige Woche eines Jahres an die erste heilige Woche des neuen Jahres grenzt, haben wir Grund uns des Wichtigsten zu besinnen, das uns die Göttin schenkte, das ist die Liebe. Denn die Liebe schlägt nicht nur die Brücke zwischen den Menschen, nein sie vereinigt sie zu einem einzigen Körper, dem der Göttin. Denn die Göttin ist die Liebe und alles was wir von ihr spüren, in uns fühlen, ist sie zugleich. Was wäre das Leben ohne Liebe? Trostlos und sinnlos, wir könnten uns nur verfluchen, dass wir uns unseres Lebens bewusst sind. Doch das Bewusstsein ist uns nicht umsonst geschenkt worden, es kam zusammen mit der Liebe als der Atem der Götter und hierdurch auch das Glück und ebenso die Lust am Leben, das stets ein Werden ist. Dass die Liebe den Menschen zum Menschen macht, ist nicht unsere Weisheit, ihr findet sie in vielen Religionen und Weltanschauungen unter den verschiedensten Namen, nicht selten bereits zu anderen Zecken instrumentalisiert. Doch die Liebe ist ausschließlich um der Liebe willen da, so wie Gott allein um Gottes willen und die Göttin allein um der Göttin willen da sind und nichts anderes für jedes Göttliche gilt. Denn die Liebe ist das Göttliche. Das Göttliche selbst ist kein Werden, ist ein Sein und alles, was göttlich ist, hat teil an diesem Sein, so auch die Liebe. Allein das ist das Allgemeine. Wir Menschen aber werden zwar durch das Allgemeine der Göttin, mit dem sie die Welt belebte, auch geschaffen, bleiben aber stets ein Werden, so dass wir zwar infolge unseres Bewusstseins das Allgemeine und somit auch die Liebe erkennen können, sogar in ihrer göttlichen Form der allgemeinen Liebe, erleben aber können sie wir nur im Werden. Alles Werden des Menschen aber ist leiblich, auch die Liebe, die wir erleben. Alles andere sind Begriffe, Worte, IdeenFormen, die ein jeder mit seinen Vorstellungen füllen kann, ohne sie indessen zur Wirklichkeit zu machen. Das Einzige, was ihr vermögt, ist, so zu tun, als sei das Eine oder Andere dieser Abstrakta wirklich, wie ihr eure Gesellschaften entstehen lasst. Aber das sind Fiktionen, die mit der Änderung Eures Willens ebenso wieder entschwinden wie alles Virtuelle. So ist auch die Liebe, die nichts mit dem Leib mehr zu tun hat, nur eine Metapher, ein Symbol für etwas, worauf man sich verständigt hat. Seht hinein in das Leben. Wo gibt es Liebe, die nicht mit dem Körper zu tun hat? Ihr findet die Welt und auch die Bücher voll von großen Worten, die ihren Namen tragen. Wenn aber Menschen wirklich lieben und geliebt werden, dann sind es Menschen, die mit ihren Händen und ihren Taten anderen die Liebe spüren lassen, auch wenn sie ihnen helfen, sie pflegen oder sie gar reinigen, weil sie dessen selbst nicht mehr fähig sind. Liebe gibt es nur Auge zu Auge, Hand in Hand, Körper an Körper, alles anderes, wenn nicht ohnehin zu anderen Zwecken instrumentalisiert, ist allein die Information, wie man lieben könnte.

Der Göttin reine Liebe erfährt allein der Leib

Wenn ihr allein um der Liebe willen zur Liebe kommt, wenn ihr das Allgemeine und für alle Menschen Gültige in der Liebe sucht, dann findet ihr es nur in der Liebe der Göttin. Im  Werden eures täglichen Lebens, wendet ihr keine andere Liebe anderen zu, aber dort geschieht es auch um der Anderen willen, weil sie deren bedürfen oder aber auch nur, um eine Liebe zu erwidern. Auch das ist die Liebe der Göttin und deswegen durchwob sie die Welt mit ihr. Die Reine Liebe aber erfahrt ihr nur mit der Göttin, wenn ihr euch mit ihr vereint. In der Vereinigung mit dem Göttlichen ist es das Glück und auch die Lust, die euch die Gegenwart der Göttin als die allgemeine Liebe spüren lassen. Das leibliche Gebet, in dem ihr in der Vereinigung mit anderen Menschen nur um des Gebets willen euch an die Göttin wendet, ist nicht der einzige Weg, zu dieser Vereinigung, aber es ist der Weg, den euch die Natur vorgezeichnet hat. Sie hat eure Körper und Seelen bereits mit Gaben ausgestattet, euch auch der Göttin in reiner Liebe zu nähern. Ihr seid nur das, was ihr habt, eure Sinne und eure Gefühle, eure Gedanken und alles Leben, nichts habt ihr mehr, aber auch nicht weniger. Nur mit dem, was ihr habt, könnt ihr die Göttin lieben. Deswegen liebt ihr gemeinsam eure Göttin leiblich, um sie in der Vereinigung zu erleben. Dies geschieht in eurer geschlechtlichen Vereinigung, allein um die göttliche Lust und Liebe zu erleben, das heißt sie Teil eures Werdens sein zu lassen. Auch kann es anders sein, aber stets geht die Liebe ausschließlich durch euren Körper. Jedoch ist es die Göttin, die euch an ihrem Allgemeinen teilhaben lasst für den Zeitpunkt der Rausches, des Orgasmus, des höchsten von euch erfahren Glücks, das aber stets nur ein Abglanz desjenigen ist, wonach ihr strebt. Deswegen verliert in diesem Augenblick alles Fragen seinen Sinn, entschwinden die Gründe aus eurem Denken und Zeit und Raum sind ohne Bedeutung. Denn, wenn du die Göttin spürst, dann ist das eine jede Antwort und ein jeder Grund und alle Zeit und jeder Ort des Universums. Ihr alle seid in diesem Augenblick in allgemeiner Liebe zur heiligen Familie vereint. Sich dieses Erlebnisses aber einmal bewusst wird es selbst zum Grund, der dich in Raum und Zeit wird nach ihm streben lassen wird, ihn wieder zu erfahren. Das ist der Göttin Allmacht und auch Allliebe, die einen jeden von uns zu ihrem Allgeliebten macht.

Die Liebe ist Richtung

In der Liebe sind alle Wesen der Göttin verbunden, nicht nur die Menschen. Die Liebe hält die Welt, wie sie von der Göttin einst belebt wurde, in sich zusammen. Die Kraft, die jedem Werden zugrundliegt und stets entsprechend der vorgegebenen Information das Eine sich zum Anderen fügen lässt und damit die Verlässlichkeit und schließlich auch die Treue begründet, das alles ist das Werk des Willens der Göttin. Den die Liebe wirkt erst in der durch sie bewirkten Entfreiung. Wir können ihren Willen nur als Richtung des in die Welt gekommenen göttlichen Seins begreifen. Denn die Göttin ist selbst kein Werden, wie wir es mit unserem Willen bestimmen, sondern für uns Menschen ist sie einfach da, wie sie ist, außer aller Zeit und Raum und aller Notwendigkeit, ohne jeden Mangel und Irrtum. Mit der Liebe lässt sie uns ihre Vollkommenheit spüren und immer, wenn wir der Liebe in unserem Leben folgen, dann nähern wir uns ihrer Vollkommenheit an und die Lust und Freude, das Behagen und letztlich selbst das Glück sind nichts anderes als unsere Wahrnehmung des göttlichen Seins, das sie uns scheinen lässt. Wenn wir lieben, können wir sicher sein, ihrem Weg zu folgen. Jedoch erlaubt die Göttin uns dies nicht um jeden Preis. Keine Grenzen kennt die Liebe, die wir allein der Göttin schulden, weswegen im Heiligtum keine Bindung außer der zu ihr zählt. Im zivilen Leben indes sind auch die Verlässlichkeit und die Treue Seiten der göttlichen Liebe und nur, wer vor den Augen der Göttin offen geschieden und von seinen Versprechungen entbunden wurde, kann sich der Richtung sicher sein, wenn er neue Wege frei von alten Bindungen beschreitet. Wäre es anders, wie sollte dann aus den Beiträgen der Einzelnen jemals sich ein gewordenes Ganzes einstellen.

Die allgemeine Liebe zur Göttin schafft Treue und Verlässlichkeit

Wenn sich im leiblichen Gebet die Menschen zum Leib der Göttin vereinigen, dann bindet allein schon diese Gemeinsamkeit in ihrer zusammen erlebten allgemeinen Liebe alle zu einer Gemeinschaft, denn was Gemeinsameres soll es dann noch geben! Diese Gemeinsamkeit nehmen die Menschen mit in ihr ziviles Leben und manche Last, die jemand heute wegen seiner Gebundenheit aufgrund gegebener Versprechen empfindet, schwindet angesichts der erlebten göttlichen Gemeinsamkeit ins Nichts. Denn jetzt wisst ihr einerseits um die erlebte allgemeine göttliche Liebe im Tempel, andererseits um deren Fortsetzung im zivilen Leben, wenn ihr durch Verlässlichkeit und Treue der Göttin dient, nichts anderes als die Folge der allgemeinen Liebe. Dieses Dienen aber wird eure Liebe, wenn ihr in den Tempel zurückkehrt, umso mehr noch beflügeln. So werden auch Verlässlichkeit und Treue als Entfreiung doch zum Teil der Liebe und der damit verbundenen Freuden und Versprechen werden nicht mehr aus den Zufälligkeiten bloßer Begierden leichtfertig gebrochen. Erst die unbeschränkte und grenzenlose Liebe, die ihr der Göttin im Heiligtum zeigt, schafft das nachhaltig tragfähige Fundament eurer Liebe im zivilen Leben, worauf vielerlei Leben gründen kann. Denn der Wunsch der Göttin ist es, dass ihr euch um ihrer willen liebt.

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