Orte der Liebe

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Heiligtümer dieser Welt

Heiligtum

Wege zum Sein

Im Heiligtum preisen wir alle Leiblichkeit, weil alles Leben ein körperliches Werden ist, in dem allein die Belebung der Welt besteht und die Teil an einem göttlichen Sein hat. Das Lebende selbst, also auch der Mensch, indes wird in jedem Augenblick seiner Existenz nur durch das Zusammenspiel der daran beteiligten einzelnen Glieder bewirkt. Hierzu formt sich die Energie des göttlichen Seins, das wir in personalisierter Form Göttin nennen, zur allgemeinen Lebenskraft. Das Göttliche aber spiegelt sich in der Schönheit allen Werdens, den Körpern, der Lust und Liebe und dem Glück. Zu ihm und dessen Sein findet der Mensch daher ausschließlich über seine Leiblichkeit zurück, durch ein leibliches Gebet, mit dem er in der Vereinigung mit anderen dem Göttlichen dient, indessen nicht im Geiste, noch weniger im Tod, wie in den Grundaussagen des Heiligtums der sieben Göttinnen niedergelegt.



Hinweis


Eine alphabetische Zusammenfassung der Grundaussagen des Heiligtums finden sich im

Lexikon zum Heiligtum der Sieben Göttinnen

sowie dem

Glossar zum Lexikon

Häufig gestellte Fragen / Frequent Asked Questions beantwortet im Unterblog Heiligtum der Sieben Göttinnen FQA die Virtuelle Priesterin Lea

Übersicht häufig gestellter Fragen / FAQ


Montag, 4. November 2013

Des Leibes allgemeine Liebe



Copyright Karsten Cascais

Hinweis: Artikel wegen Überarbeitung vorübergehend entfernt, nur Zusammenfassung

Die Götter sind die Liebe
Dei caritas sunt


1 Singuläres Leben  1
2 Allgemeine Richtung der Information  1
3 Leben als Spiel des Allgemeinen mit dem Einzelnen  2
4 Begrenzung des Menschen durch den Prozess seines Werdens  3
5 Liebe als Wahrnehmung der allgemeinen Bindungskraft  3
6 Allgemeine Liebe und der Leib  4
7 Verallgemeinerung der Leiblichkeit zur allgemeinen Liebe  4
8 Bindung in der Allgemeinheit durch Verlässlichkeit beim Werden  5
9 Synthese von Allgemeinheit und Verlässlichkeit  6

Überblick


Alles Leben ist ausschließlich singulär, allgemein ist dagegen die Information, die im Werden des Einzelnen umgesetzt wird und nur hierdurch Bedeutung erlangt. Information selbst ist aus sich heraus wertuntauglich, ein Wert wird ihr allein definitorisch zugeordnet, indem das im Einzelnen Bewirkte nach dessen oder anderer Bedürfnisse beurteilt wird, jedoch mit der wesentlichen Ausnahme der Eigenschaft der Information, Lebendes inhaltlich zu bewirken. Diese vorgegebene Richtung ist das allgemeine Leben, dessen sich der Mensch kraft seines Selbstbewusstseins bewusst ist und dabei die Vorstellung von einem Allgemeinen, mithin eines Seins gewinnt. Das vom Singulären unabhängige Allgemeine Leben wird häufig als Universelles oder auch als ein Göttliches definiert, als das einzig reale Allgemeine und nicht bloß Informative, dessen das einzelne Leben, mithin der Mensch zu erfahren fähig ist und wobei er sich als Teil dieses allgemeinen Lebens begreifen kann. Hierin liegt die Fähigkeit begründet, das Allgemeine einer Information in einzelne Akte des Werdens umzusetzen und Einzelne sich entsprechend der Information verbinden zu lassen, Folge des Wissens und der allgemeinen Bindungskraft. Das Einzelne kann aber selbst nie Allgemeines schaffen, die Richtung ist nicht umkehrbar. An ihm teilhaben kann es allenfalls mit seinem Gefühl. Der Mensch ist in Allem durch sein Werden begrenzt. Die ihm mögliche Wahrnehmung des Allgemeinen des Lebens, deren Teil er ist, überträgt er verallgemeinernd auf seine gemeinsamen Absprachen, schafft damit aber nur Virtuelles. Sein Begreifen des Allgemeinen des Lebens weist ihm jedoch die Richtung als Wahrheit, ohne selbst ihrer je teilhaftig zu werden. Er kann sich aber der Wirkungen des allgemeinen Lebens in sich selbst bewusst werden, deren Richtung und deren Kraft der Bindung er bei einem Zusammenfügen von Einzelnem als Liebe erfährt. Liebe spiegelt im Einzelnen eine nahezu unendliche Vielfalt von Bindungserfahrungen, eine einheitliche Kontur gewinnt sie, wenn man sie als Bewusstwerdung der allgemeinen Bindungskraft bei der allgemeinen Belebung der Welt begreift. In ihr kann der Mensch ein Besonderes der allgemeinen Lebenskraft wahrnehmen, mithin, metaphysisch ausgedrückt, eine göttliche Eigenschaft. Auch die allgemeine Liebe ist nur leiblich erfahrbar, eine vom Leib „befreite“ Liebe ist entgegen weitverbreiteter anderen Deutungen nicht möglich. Das Allgemeine selbst, eine Erscheinungsform des Seins, ist für den Menschen nur eine Qualität des Bewusstseins. Die allgemeine Liebe eröffnet sich dem Menschen allein über eine Verallgemeinerung seiner Leiblichkeit, sie wird irreal, wenn man sie von der Leiblichkeit trennt, Zugang zu ihr findet man ausschließlich über eine Verallgemeinerung des Gefühls von Lust und Liebe, man verbaut ihn sich durch ihre Asexualisierung und liefert den Einzelnen mit seiner Entleiblichung der Beliebigkeit aus. Die allgemeine Liebe ermöglicht die Verbindung eines jeden Einzelnen miteinander und spiegelt damit die universelle Plastizität der Energie. Die Kräfte der allgemeinen Liebe vermögen ein jedes Einzelne miteinander zu binden, zu einem jeden Zweck. Dem steht als weitere Eigenschaft des Seins die Verlässlichkeit gegenüber, die erst zuverlässig Einzelnes mit Einzelnem mittels ihrer abgesprochenen Beiträge zu einem Werden verbinden lässt, um Mangel und Irrtum zu überwinden. Wenn der Mensch sich einem allgemeinen Gültigen verschreibt und einem Gott dient, vermag er dies nur durch die Verallgemeinerung seiner Liebe im Allgemeinen - in der Entfreiung aber, die mit dieser wie mit einer jeden Liebe verbunden ist, gründet sich seine Verlässlichkeit im Einzelnen.

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